Meine Wahl bei der Ernährung

UMWELTBELASTUNG DURCH
DIE ERNÄHRUNG

Wie jede menschliche Aktivität wirkt sich auch die Ernährung auf die Umwelt aus. Sie trägt 28 % zur Umweltbelastung durch den Konsum der Schweizer Bevölkerung bei und belegt damit Platz eins, noch vor den Faktoren Wohnen (19 %) und Mobilität (12 %).

In den letzten Jahren hat die Ernährung heftige Diskussionen in unserer Gesellschaft ausgelöst. Bei uns und anderswo entwickeln zahlreiche Städte auf der Suche nach einer nachhaltigen Ernährung entsprechende Strategien. Rückverfolgbarkeit, Gesundheit, Nähe, Vielfalt, gerechter Preis sowie nachhaltige Produktionsweisen sind dabei die wichtigsten Belange. Gemäss FAO zeichnen sich nachhaltige Ernährungsweisen aus durch schwache Auswirkungen auf die Umwelt, sie leisten einen Beitrag zur Ernährungssicherheit sowie zu einem gesunden Leben für heutige und zukünftige Generationen. Nachhaltige Ernährungsweisen tragen zum Schutz und zur Bewahrung der Biodiversität und der Ökosysteme bei, sind in kultureller Hinsicht annehmbar, wirtschaftlich gerecht und zugänglich, erschwinglich, ernährungsmässig sicher und gesund und ermöglichen eine Optimierung der natürlichen und menschlichen Ressourcen.

Der im Rahmen der KVU/CCE entwickelte, Werkzeugkasten legt den Fokus auf umweltbewusste Ernährung. Er veranschaulicht diese Thematik anhand der Auswirkungen der Ernährung auf die Biodiversität, auf die Qualität von Wasser, Boden und Luft, auf den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen, auf die Schonung der natürlichen Ressourcen (Wasser und Boden) sowie auf das Vermeiden von Lebensmittelabfällen.

Weiterlesen
In der Absicht, die Bevölkerung dabei zu unterstützen, bestmöglich fundierte Entscheide zu treffen, werden diese Umweltschwerpunkte im Werkzeugkasten mit angemessenen und leicht nachvollziehbaren Ernährungsvorschlägen gekoppelt. Die Bevölkerung kann wählen, wie sie ihre Ernährung gestalten will, Produkte neu entdecken, bestimmen, wie und wo die Lebensmittel produziert, wie sie transportiert werden, aber auch wählen, wie sie ihre Einkäufe macht (Mobilität), sie kann unverarbeitete Produkte bevorzugen, kochen, Mengen anpassen, nichts wegwerfen. Die breite Auswahl an Lebensmitteln in den Läden erlaubt es allen, die eigene Umweltbelastung zu verringern, indem die Ernährung mit den eigenen Vorlieben, Werten, Wünschen oder auch Auflagen abgeglichen wird, damit Essen weiterhin Freude bereitet, ohne dass deswegen auch unser Planet aufgezehrt wird.

Diese Ernährungsoptionen zugunsten der Umwelt kommen jeweils auch der Gesundheit,der Geschmacksvielfalt sowie der kulturellen Vielfalt zugute.

Diese Ernährungsoptionen zugunsten der Umwelt stehen auch mit der schweizerischen Landwirtschaft im Einklang, die eine echte Rückverfolgbarkeit bietet und die punkto Umwelt eine der anspruchsvollsten und fortschrittlichsten ist. In der Schweiz ist die Landwirtschaftspolitik seit 1990 immer umwelt- und tierfreundlicher geworden. Über 95 % der landwirtschaftlichen Betriebe nehmen an Agrarumweltprogrammen teil und erbringen den ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN). Sämtliche Schweizer Betriebe halten sich bei der Produktion an das Pflichtenheft der integrierten (IP) oder der biologischen Produktion (Bio). Die Agrarpolitik richtet sich auf die Anforderungen der Schweizer Bevölkerung aus, die ihrer Ernährung immer mehr Beachtung schenkt, von der Aussaat bis zur Entsorgung, verantwortungsbewusst und nachhaltig. 2008 haben das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) 13 Umweltziele für die Landwirtschaft (UZL) festgelegt. 2016 erwähnt der Bundesrat im Anschluss an den Bericht «Natürliche Lebensgrundlagen und ressourceneffiziente Produktion. Aktualisierung der Ziele», dass es seit 2008 messbare Fortschritte gegeben habe (Erhaltung von einheimischen Sorten und Nutztierrassen, Biodiversitätsförderflächen [BFF], Gebiete ohne synthetische und biologische Betriebsmittel in der Nähe von Oberflächengewässern).

Die Verringerung der Umweltbelastung durch die Ernährung kann jedoch nicht nur durch die Landwirtschaft erfolgen. Der Bundesrat zieht folgende Schlussfolgerung: Zusätzlich lassen sich die Umweltbeeinträchtigungen in der Schweiz und weltweit mit einer Reduktion der Nahrungsmittelabfälle und durch Anpassung der Ernährungsmuster reduzieren. In diesem Punkt liegt der Ball nun bei den Konsumentinnen und Konsumenten.

So gesehen fungiert der Werkzeugkasten als Richtschnur.

Die Ökobilanz der Ernährung wird hauptsächlich von der Wahl der Konsumentinnen und Konsumenten der Produkte (pflanzlich oder tierisch), der Transporte (mit oder ohne Flugzeug), der Produktionsorte und der landwirtschaftlichen Produktionsmethoden bestimmt. Verarbeitung und Verpackung fallen dabei weniger ins Gewicht. Der Faktor mit dem grössten Einfluss ist der Konsum von Fleischerzeugnissen (Menge, Arten und Aufzuchtart).

Die Umweltbelastung durch die Ernährung im Bereich Biodiversität erfolgt vorwiegend   erfolgt vorwiegend durch die Landwirtschaft und weniger durch die Verarbeitung oder die Zubereitung. In der Schweiz sind die landwirtschaftlichen Praktiken (IP und Bio) umweltverträglich und halten agroökologische Grundsätze ein. Tatsächlich leistet der ökologische Leistungsnachweis (ÖLN) einen beträchtlichen Beitrag zur Biodiversität. Die Schweizer Landwirtinnen und Landwirte beteiligen sich folglich an der Schaffung eines Netzes von Biodiversitätsförderflächen (BFF) mit einer Fläche von ±40 000 ha. Weiter haben beispielsweise 75 % der wilden Säugetiere in der Schweiz ihren Lebensraum im Kulturland.

Die Auswirkung der Ernährung auf die Wasser-, Luft- und Bodenqualität ist hauptsächlich auf die landwirtschaftlichen Praktiken zurückzuführen, insbesondere auf intensive Landwirtschaftsmethoden mit hohem Dünger- (Stickstoff, Phosphor) und Pflanzenschutzmittelverbrauch (Insektizide, Herbizide, Fungizide). Doch die schweizerische Landwirtschaft, die vollständig auf integrierte oder biologische Produktion setzt, ist hinsichtlich dieser Umweltthematiken äusserst sensibilisiert. Die seit bald 30 Jahren umgesetzte Agrarpolitik hat eine starke Verringerung der (diffusen oder punktuellen) Belastungen der Ressourcen Wasser, Luft und Boden bewirkt.

Die Umweltbelastung durch die Ernährung in den Bereichen Klima (CO2-Belastung), , Treibhausgasemissionen und Verbrauch fossiler Energien ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen: die Fleischproduktion, den Lufttransport von Gemüse, den Gemüseanbau in fossil beheizten Gewächshäusern, die fürs Einkaufen benutzten Transportmittel.

Die Umweltbelastung durch die Ernährung in Bezug auf die natürliche Ressource Wasser betrifft das Wasser, das während der gesamten Produktionskette eines Lebensmittels verbraucht wird (virtuelles Wasser). Der Wasser-Fussabdruck der Schweiz entsteht zum allergrössten Teil im Ausland durch die Landwirtschaft, insbesondere damit sie die in die Schweiz eingeführten Tierfuttermittel produziert, um unsere Zuchttiere zu ernähren (für Fleisch und Milchprodukte).

Die Umweltbelastung durch die Ernährung in Bezug auf die natürliche Ressource Boden betrifft die benötigte Menge an Agrarland. Die Viehzucht beansprucht grosse Flächen an Kulturland und Weiden, aber auch Anbauflächen in der Schweiz sowie im Ausland für die Produktion von Tierfutter. Übrigens hängt die Erosion von Landwirtschaftsböden mit intrusiven Landwirtschaftspraktiken für die Böden oder mit der Versalzung der Böden infolge Bewässerung zusammen, insbesondere bei intensiven Landwirtschaftsformen.

Die Umweltbelastung durch die Ernährung im Bereich Abfall ist weniger auf die Verpackungen zurückzuführen als auf die Lebensmittelverschwendung aufgrund von übermässigen Mengen, abgelaufenen Verfallsdaten oder nicht verwerteten Resten. Jedes Lebensmittel, das vor oder nach dem Konsum in den Haushalten weggeworfen wird, hat die Umwelt im Allgemeinen sinnlos belastet, aber auch die Diversität, die Qualität von Luft, Wasser und Boden, das Klima und die Energie sowie die natürlichen Ressourcen Wasser und Boden.

Die persönliche Umweltbelastung variiert je nach Lebensmittelwahl. Die wichtigsten Hebel sind dabei die Wahl der Produkte, die Wahl des Produktionsorts und der landwirtschaftlichen Produktionsmethoden, die Wahl der eingesetzten Verkehrsmittel für den Transport der Lebensmittel und für die Konsumenten beim Einkaufen sowie die Lebensmittelverschwendung. Durch Optimieren sämtlicher Wahlmöglichkeiten beträgt das Reduktionspotenzial der persönlichen Umweltbilanz insgesamt 50 %. Wie weit wir es ausschöpfen, können wir selbst nach unseren Vorlieben, Gelüsten oder Auflagen bestimmen.

Das Reduktionspotenzial wurde aus Studien von Niels Jungbluth (Beratungsbüro ESU-services) abgeleitet. Laut Jungbluth betragen die durch Schweizer Haushalte verursachten Umweltbelastungen (8250 Watt, 12,8 Tonnen Treibhausgasemissionen bzw. 20 Mio. Umweltbelastungspunkte pro Person). «Von diesen Belastungen fällt mehr als die Hälfte in den drei Konsumbereichen Mobilität, Wohnen (insbesondere Energieverbräuche) und Ernährung an. Hierauf aufbauend wurden verschiedene Möglichkeiten zur Reduktion der Belastungen verglichen. Dabei könnten die höchsten Einsparpotenziale bei den Gesamtbelastungen durch eine umwelt- und gesundheitsbewusste Ernährung (weniger Fleisch und Genussmittel, saisonale Produkte, und keine eingeflogenen Produkte, keine Nahrungsmittelverluste) erzielt werden.».

Ausserdem sind für die Berechnung der eigenen Umweltbelastung, je nach angewandten Wahlkriterien und persönlichen Ernährungsgewohnheiten auf der Einstiegsseite einige Programme angegeben.

Und schliesslich können Label die Konsumentinnen und Konsumenten beim verantwortungsbewussten Einkaufen lenken. Doch die Label sind sehr unterschiedlich und komplex. Folgende Websites helfen, sie besser zu verstehen (die Liste ist nicht abschliessend):

  • Reduktionspotenzial 1
    PDF
    JPG
  • Reduktionspotenzial 2
    PDF
    JPG
  • Reduktionspotenzial 3
    PDF
    JPG
  • Reduktionspotenzial 4
    PDF
    JPG

UND AUSSERDEM

-23%

der Umweltbelastung aus der Ernährung in der Schweiz könnten vermieden werden, indem alle Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Kette vermieden würden.

Verhindert werden könnten so:

68 % der 508 000 Tonnen Lebensmittelabfälle bei der Verarbeitung

95 % der 100 000 Tonnen im Grosshandel

70 % der 290 000 Tonnen in der Gastronomie

1> 2> 3> 4> 5> 6

Die energieärmsten Ernährungsweisen sind (in der folgenden Reihenfolge):

  1. Ökologische ovo-lacto-vegetarische Ernährung (ohne Fleisch mit ökologischem Anbau)
  2. Ökologische Vollwertkost (reduzierter Fleischkonsum mit ökologischem Anbau)
  3. Ökologische Mischkost (Fleischkonsum mit ökologischem Anbau)
  4. Konventionelle ovo-lacto-vegetarische Ernährung (die konventionelle intensive Landwirtschaft existiert in der Schweiz praktisch nicht mehr)
  5. Konventionelle Vollwertkost (die konventionelle intensive Landwirtschaft existiert in der Schweiz praktisch nicht mehr)
  6. Konventionelle Mischkost (die konventionelle intensive Landwirtschaft existiert in der Schweiz praktisch nicht mehr)

-44%

der ernährungsbedingten Umweltbelastung in der Schweiz bei vegetarischer Ernährung. –52 % an Primärenergie und –48 % an ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen.

Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) empfiehlt einfach eine Verringerung des Fleischkonsums auf 2 bis 3 Portionen à 100 bis 120 Gramm pro Woche.

-15,9%

Die ernährungsbedingte Umweltbelastung in der Schweiz könnte um 15,9 % reduziert werden, indem Produkte aus biologischer Landwirtschaft, ohne Importe auf dem Luftweg oder mit fossilen Energien geheizte Gewächshäuser, gewählt würden. –6,2 % bei der Primärenergie und –18,2 % bei den ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen.

-40%

Falls die Europäer ihren Fleischkonsum um 50 % verringern würden, würde dies die Ammoniakemissionen um 40 % sowie die Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft um 25 bis 40 % senken.

34GJ

beträgt der Energieverbrauch bei einer durchschnittlichen Ernährungsweise in der Schweiz.

Je nach Lebensmittelwahl beträgt das Reduktionspotenzial:

  • 5,5 GJ ohne Fleisch
  • 2,8 GJ bei wenig Fleisch
  • 1 GJ bei saisonalen Produkten
  • 0,5 GJ ohne Lufttransporte
  • 1,5 GJ bei Carsharing für die Einkäufe
  • 0,6 GJ mit Hahnenwasser

-5%

der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen in der Schweiz könnten bei einem Verzicht auf Produkte, die per Luftweg importiert werden, eingespart werden.

-2%

der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen in der Schweiz könnten bei einem Verzicht auf Produkte, die in mit fossilen Energien geheizten Gewächshäusern angebaut werden, eingespart werden.

-10%

weniger Energieverbrauch in den Schweizer Haushalten für die gesamte Ernährung dank effizienterer Kühl- und Tiefkühlgeräte (Studie 2000).

-84%

der Umweltkosten des Lebensmittelkorbs, falls die Einkäufe zu Fuss oder mit dem Velo und nicht mit dem Auto gemacht werden.

–76 %, falls per Bus eingekauft wird (Schätzung Grossbritannien).

-90%

der Umweltkosten des Lebensmittelkorbs, falls die Produkte in einem Umkreis von weniger als 20 km von ihrem Produktionsort (Schätzung Grossbritannien) konsumiert werden.

Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle für Mensch, Haushalte und Gesellschaft. Alle essen, und die Essgewohnheiten unterscheiden sich je nach Ort, Epoche und sozialer oder wirtschaftlicher Lage.

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Ernährung als selbstverständlich und problemlos angesehen, doch nach diversen Skandalen wie Hormonfleischskandal, Rinderwahnsinn, Pferdefleischskandal (Lasagne) löst die Ernährung heutzutage wieder heftige Diskussionen aus. Junkfood, Fettleibigkeit, Pestizide, GVO, Antibiotika, was sind die Auswirkungen auf die Umwelt oder auf die Gesundheit? Müssen mehr Lebensmittel produziert werden, um die Weltbevölkerung zu ernähren? Ist die bäuerliche Landwirtschaft an die heutigen Bedürfnisse angepasst? Ist gut essen zu teuer? Soll man Fleisch essen? Ist unsere Ernährung nachhaltig? Haben wir eine Wahl?

Wir bieten Ihnen einen Überblick, um die Ernährung von heute besser zu beurteilen.

UND AUSSERDEM

4% bis 12%

beträgt der Anteil der Produkte tierischen Ursprungs an der Umweltauswirkung beim Gesamtverbrauch der Haushalte.

50%

der Nahrungsmittel in der Schweiz werden importiert.

50kg

Sojamehl wird pro Person in den Industrieländern konsumiert im Vergleich zu 9 kg in den Entwicklungsländern.

x3

Die Produktion von Sojamehl hat sich zwischen 1994 und 2004 verdreifacht.

80%

der weltweiten Sojaproduktion ist für die Ernährung von Zuchttieren bestimmt.

x2

Der weltweite Fleischkonsum hat sich zwischen 1985 und 2005 verdoppelt und steigt immer noch.

42%

der Schweizer Konsumenten wünschen sich eine ökologische Landwirtschaft.
33 % wünschen sich eine konservative Landwirtschaft mit Beibehaltung der bäuerlichen Traditionen.
25 % wünschen sich eine Landwirtschaft mit starker Wirtschaftsleistung.

0,15 ha

braucht es, um einen Menschen im Jahr 2050 zu ernähren – wegen des Bevölkerungswachstums. 1960 waren es 0,45 ha und 0,25 ha im Jahr 2000.

80%

der weltweiten Ernährung der Menschen wird durch Pflanzen gewährleistet.

45%

Selbstversorgung für Nahrungsmittel pflanzlicher Herkunft in der Schweiz.

100%

beträgt der Grad der Selbstversorgung für Nahrungsmittel tierischer Herkunft in der Schweiz, jedoch nur 78 %, falls die Futtermittelimporte aus dem Ausland berücksichtigt werden.

55%

beträgt die Netto-Selbstversorgung in der Schweiz (mit Abzug der für die Viehzucht in der Schweiz importierten Futtermittel).

75%

der Schweizer Verbraucherinnen und Verbraucher mit einer tertiären Ausbildung interessieren sich für ihre Ernährung.

70 % mit einer sekundären Ausbildung.

60 % der Menschen mit obligatorischer Schulbildung.

68%

der Bevölkerung geben an, auf ihre Ernährung zu achten, Frauen häufiger als Männer (75 % gegenüber 61 %).

8%

der in der Schweiz gekauften Nahrungsmittel stammen aus biologischer Landwirtschaft.

1’600 t

Rindfleisch werden jährlich aus Brasilien in die Schweiz importiert.

6,7%

der von Menschen konsumierten Proteine stammen von Fisch.

-17%/+4%

Eine um 17 % kleinere Parzelle produziert 4 % mehr Milch – dies zeigt, wie die Zucht in der Schweiz seit 1990 intensiviert wurde.

31/300

31 bis 48 Zusatzstoffe sind in biologischen Lebensmitteln erlaubt im Vergleich zu 300 für nicht-biologische Produkte.

93%

der Schweizer konsumieren Bio-Produkte:
7 % immer
33 % häufig
35 % gelegentlich
19 % selten
7 % nie

12,5%

der Konsumausgaben entfallen in der Schweiz auf Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren.

60%

der erwerbstätigen Bevölkerung weltweit arbeiten im Lebensmittelbereich, 43 % in der Landwirtschaft.

500

Millionen von 570 Millionen Landwirtschaftsbetriebe weltweit sind Familienbetriebe.

72%

der Landwirtschaftsbetriebe weltweit verfügen über eine Fläche von weniger als 1 ha.

+85%

Eine Zunahme der Weltbevölkerung um 85 % in 40 Jahren hat zu einem Anstieg des Konsums geführt:
Getreide +100 %
Milchprodukte +120 %
Fleisch +182 %
Öl +264 %

31%

der Schweizerinnen und Schweizer sind der Ansicht, dass ihre Landwirtschaft konsumentennah und umweltbewusst ist.

10%

des Nahrungsmittelbudgets eines Schweizer Haushalts wird für Gemüse eingesetzt.
24 % für Fleisch und Fleischprodukte.
19 % für Milchprodukte und Eier.

300 g

Hülsenfrüchte werden in der Schweiz pro Person pro Jahr konsumiert. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 7 kg

64%

der Schweizerinnen und Schweizer kaufen Schweizer Produkte, um die Landwirtschaft zu unterstützen, aber nur 25 % sind der Ansicht, dass sich Schweizer Produkte von anderen abheben.

80%

der Lebensmittel weltweit werden in Familienbetrieben produziert.

65%

des Fleisches und 20 % der Milch aus der Schweiz sind von Futtermittelimporten abhängig.

31%

der aus Asien in die Schweiz importierten Gemüse und Gewürze weisen zu hohe Pestizidrückstände auf (Kontrolle von 900 Stichproben beim Zoll).

880kg

Nahrung wird in der Schweiz jährlich pro Kopf verzehrt, davon 550 kg pflanzlichen Ursprungs und 330 kg tierischen Ursprungs.

56%

des in der Schweiz verwendeten Palmöls ist als nachhaltig zertifiziert.

+35%

Um 35 % ist der Fischkonsum in der Schweiz seit 2000 gestiegen und beträgt 9 kg/Jahr/Person. Davon sind

17 % ASC- und MSC-zertifiziert.

2 Milliarden

Menschen weltweit leiden an Mangelernährung, 795 Millionen davon leiden Hunger.

1,9 Milliarden

Menschen weltweit sind übergewichtig, 600 Millionen davon sind fettleibig.